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Campinggrill

Campinggrill

Campinggrill – Go Anywhere von Weber. Bild: Jeanette Scheffert / © dehne internet.

Wer liebt es nicht, nach einem schönen und sonnigen Urlaubstag vorm Zelt oder Wohnwagen den Grill anzuschmeißen. Da rundet so ein Grillerlebnis den Campingurlaub ab. Campinggrills unterscheiden sich in Gewicht und Größe zu den normalen Grillgeräten. Es gibt neben den gängigen Gas- und Kohle-Campinggrills auch noch andere Varianten wie den Koffergrill, Kartuschengrill, Multifunktionsgrill, Klappgrill oder den elektrischen Tischgrill.

Gas oder Kohle?

Natürlich ist es eine romantische Vorstellung, abends auf dem Campingplatz zu sitzen am offenen Feuer, um darauf dann das Grillgut zu garen. Die Alternative ist aber sehr aufwendig und nicht überall erlaubt. Da ist es dann schon bequemer einen Gas- oder Kohle-Campinggrill dabei zu haben. Durchaus kann man den Campinggrill auch auf einen Kurzurlaub im Grünen, Rad- oder Wandertour, aber auch an den zum See zum Angeln mitnehmen. Da das Gewicht gering ist und der Grill zudem noch platzsparend.

Am beliebtesten ist immer noch der Kohlegrill. Viele Griller schwören darauf, dass das Grillen mit Kohle erst den richtigen Grillgeschmack hervorbringt. Natürlich dauert der ganze Grillvorgang mit Kohle ein wenig länger, aber es gehört doch irgendwie dazu. Die Rauchentwicklung könnte allerdings mit einigen Nachbarn zur Auseinandersetzung führen. Viel Qualm bildet sich beim Verwenden von günstiger Kohle oder Briketts, daher sollte zu etwas hochpreisiger Kohle oder Briketts gegriffen werden. Der Campinggrill kann durch seine Größe schnell und einfach gesäubert werden. Bei den vielen unterschiedlichen Modellen musst Du genau schauen, welcher am besten zu Dir passt. Achte auf das Material, Größe, Gewicht und Handhabung.

Superpraktisch und unkompliziert ist der Gasgrill. Campinggasgrills gibt es in zwei Varianten entweder den mit einer externen Gasflasche oder mit einer Gaskartusche. Der Nachteil bei einem Gasgrill mit externer Gasflasche und Druckregler ist, dass diese immer mit an Bord sein muss. Der Vorteil ist aber, dass der Gasgrill schnell aufgestellt, ruckzuck heiß und somit bereit für das Grillgut ist. Auf dem Grill kann man nicht nur grillen, sondern auch Kochen und Backen. Es bildet sich keine Asche und somit hat der Grill einen sehr niedrigen Reinigungsaufwand. Zur Reinigung braucht meine keine speziellen Hilfsmittel, es reicht ein herkömmlicher Schwamm und Putzmittel. Achte vor dem Kauf auf: Größe, Gewicht, Leistung, Verbrauch, Standfestigkeit und Art der Gaszufuhr.

Oder doch eine andere Variante?

Neben den oben genannten Grillarten gibt es noch den Elektrogrill. Dieser ist eine wunderbare Alternative. Während des Grillens entwickelt sich kaum Rauch, Gerüche und Geräusche. Auch die Reinigung ist nach dem abkühlen sehr einfach. Um den Reinigungsprozess noch zu vereinfachen, sollte in die Fettauffangschale etwas Wasser gefüllt werden. Ohne Wasser lässt sich das heiße Fett nur schwer entfernen. Das Einzige, was Du benötigst, ist ein Stromanschluss. Hat der Grill eine zu geringe Watt-Leistung, so dauert die Zubereitung des Grillgutes sehr lange. Achte daher darauf, dass die Watt-Leistung bei mindestens 2.000 Watt liegt. Der Elektrogrill verbraucht nur wenig Strom, so ist es je nach Stromanbieter/Preis weniger als 1 Euro pro Stunde. Vor dem Kauf eines Elektrogrills solltest du auf diese wichtigsten Faktoren achten: Wattleistung, Material, Größe und Gewicht.

Campinggrill, aber welchen?

Welche Grillvariante am besten für dich ist, das musst Du ganz alleine entscheiden. Überlege Dir, welche Faktoren Dir wichtig sind, denn nur so findest du die optimale Variante und das passende Modell.

Produkte zum Thema Campinggrills werden bald verfügbar sein.